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Jetzt schmerzt sie wieder, die betrogene Seele. Wie kann der, der einem Zuflucht bietet zur gleichen Zeit der sein, der einem den Boden weg reißt?
25.3.14 02:32


-800g.

Tag 3 wäre geschafft. Es fällt leicht, aber ich habe Angst vor den Nebenwirkungen. Bis jetzt ist alles ok. Mir ist ständig kalt und mein Kreislauf arbeitet etwas langsamer, aber das ist ok. Meine Antidepressiva halten mich anscheinend bei Laune, keine Tiefs. Ich weiß nicht wie es weiter gehen wird, wir werden sehen...
4.2.14 22:06


-1500g.

Tag 2 ist geschafft und es fühlt sich so leicht an. Die Gedanken Kreisen ums Essen, wie sollte es anders sein... Ich werde erst wieder durchatmen können, wenn die erste Zahl die auf der Waage erscheint eine andere ist. Wie soll es dann weiter gehen? Ich weiß es nicht...
3.2.14 23:38


Wieder von Vorn.

Da ist man dann wieder. Am Ende, am Boden und das alles nur wegen ein paar verdammten kilos. Es ist nicht akzeptabel was ich getan habe. Ich wollte um jeden Preis gesund sein und war es doch nicht. Ich bin aufgewacht. Wieder versackt. Ich habe die alte Kraft wiedergefunden und das ewige leid erneut ausgegraben. Fakt ist, ich möchte nicht mehr so unendlich fett sein. Fakt ist aber auch, dass ich kein Mittelmaß kenne. Es entscheidet sich zwischen von allem zu viel und überhaupt nichts von allem. Also hungere ich erneut, um erneut das Gewicht zu haben, dass ich akzeptieren kann. Aber was kommt dann? Bin ich dazu verdammt mein ganzes Leben zu verzichten, weil ich, wenn ich das "Mittelmaß der Anderen" finde trotzdem immer fetter werde? Ich weiß es nicht. Der Plan steht jedoch fest, es wird gehungert. Es hat nur einen Tag funktioniert und schon spüre ich die alte Kraft, die mich in dem Glauben lässt, ich könnte alles schaffen. Aber ich will es. Ich werde nicht mehr schwach sein, will es nicht mehr. Was bringen mir Nudeln, wenn ich danach heule, weil die Hose nicht mehr passt? Was bringt mir süßes, wenn der Blick in den Spiegel dagegen immer bitterer wird?
2.2.14 23:20


Das lustige ist, dass nie jemand mein Essverhalten als wichtig erachtet. Es geht immer nur um die ach so schlimmen Depressionen.

Ja ich bin ein fettes Schwein. Ja ich esse noch.

Schwaches, fettes, depressives Stück scheiße.

That's simply what I am...
4.10.12 15:58


Ende.

"I hurt myself today, to see if I still feel.
I focus on the pain, the only thing, that's real..."

Und dann findest du dich selbst wieder, mit einer Klinge in der Hand. Eine Klinge die sich in deine Haut bohrt, nicht tief genug, um dich endlich zu erlösen, aber tief genug um den Schmerz zu vergessen.

Den Schmerz vergessen für einen Moment, einen Moment frei sein.

Und du merkst wie dir dein Leben entgleitet. Wieder.

Wenn du einfach nicht mehr kannst, aber die Stärke nicht aufbringen kannst, dich selbst zu erlösen.

Es geht nur noch darum den Tag zu überleben, irgendwie abends ins Bett zu kommen und frühs wieder auf zu stehen.

Alles eine einzige Katastrophe. Ein einziger undurchbrechbarer Kreislauf, der dich auf den Boden nagelt. Der es dir schwer macht zu atmen, es dir unmöglich macht zu leben.

Und die Frage die du dir immer wieder stellst, die Frage, die inzwischen dein Leben bestimmt. Warum? Warum noch aufstehen? Warum? Warum noch versuchen zu kämpfen? Warum? Verdammt nochmal WARUM?

Keiner hat die Stärke mir zu helfen, ich kann es auch von keinem verlangen. Am Ende werde ich wieder allein dastehen, am Ende werde ich wieder allein sein, wie es immer war, wie es immer sein wird.

Und dann dieser Satz, den ich schon viel zu oft aussprach... ICH KANN NICHT MEHR!

Wie ich bis jetzt überlebt habe? Ich weiß es nicht. Warum ich noch lebe? Ich weiß es nicht.

Es ist so erdrückend, so unglaublich lähmend. Es gibt einfach keinen Ausweg mehr, kein Lichtblick mehr für mich. Es ist furchtbar erdrückend, erstickend, all umfassend.

Ich MÖCHTE nicht mehr. Wirklich, ernsthaft.

Jeden Tag warte ich darauf, bis sich endlich etwas erbarmt, mir dieses Leben zu nehmen.
4.10.12 15:33


er.

Ich hab so lange jemanden gesucht, der für mich da ist, den es interessiert, wie es mir geht, der mir die gleiche Liebe gibt, die ich geben will. Jemanden, für den es sich zu leben lohnt.

Hab ich ihn jetzt tatsächlich gefunden?

Er ist für mich da, selbst als ich ihn angeschrien habe, hat er mich in den arm genommen und gesagt, dass alles gut wird. Ist das nicht das, was wir uns alle wünschen? jemand, der einfach da ist, der uns versucht zu verstehen und uns hilft auf eine unglaublich liebevolle art und Weise.

Jetzt weiß ich es. Er ist, wofür es sich für mich lohnt zu leben. Er ist alles für mich. Mein Fels in der brandung, mein Anker der mich am Boden hält ...

für ihn will ich leben, für ihn will ich gesund werden...
19.9.12 13:43


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